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AUFGABE DER KLOSTERSCHULE

Neue Aufgaben

1969 wurde die Klosterschule aufgehoben, als wirtschaftlich belastend und aus Mangel an Lehrschwestern. Denn die eine war 1967 zur Frau Mutter gewählt worden und Sr. Franziska Lötscher, diplomierte Krankenschwester und Lehrerin, wurde dringend gebraucht, um im jungen Föderationskloster in Donia/ Tchad eine Medikamenten-Abgabestelle (Dispensaire) zu übernehmen. Dank Sr. Franziskas Organisationstalent und fachlicher Tüchtigkeit wurde innert wenigen Jahren daraus ein Buschspital zwar ohne Arzt. Der nächste, 50 km entfernt, war in der Regenzeit oft tagelang nicht erreichbar. So tat Sr. Franziska mit ihrem Stab an einheimischen, angelernten Helfern ihr möglichstes gegen Malaria, Amöben, eine Choleraepidemie, Richten von einfachen Brüchen, Wundbehandlung, besonders die häufigen schweren Brandwunden, Geburtshilfe, Mütter- und Säuglingsberatung. Ein Labor mit Mikroskop halfen bei der Diagnose. Medikamente und Verbandsmaterial wurden aus der Schweiz direkt oder via Frankreich geliefert, finanziert vor allem durch die Klöster Montorge/ Fribourg, Namen Jesu in Solothurn und wohlgesinnte Ärzte. Junge Afrikanerinnen wurden geschult, um nach ihrer Heirat in 10-20 km entfernten Dörfern erste Hilfe zu leisten. Im Bürgerkrieg wurde dann das alles zerstört.